Wolves Züri Unterland

Unihockey in der Region seit 1987

Leider hat die Herbstjahreszeit auch unser Team eingeholt und wir sind aufgrund von Krankheit mit einem dezimierten Team gestartet.

Wolves vs. Barons
Mit viel Freude und guten Einspiel waren wir bereit, den 1.Match für uns zu gewinnen.
Gleich beim Start war klar, dass es kein leichtes Spiel wird. Die Barons nutzten jede Gelegenheit, um zu schiessen. Wir waren oft einen Schritt zu spät oder zu weit weg. Trotz intensiven Versuchen konnten wir keine klare Stellung einnehmen vor dem gegnerischen Tor. So kam es, dass die Barons mehrmals zu Abschlüssen kamen und auch das 1.Tor erzielten. Mit viel Druck spielten wir weiter und es ging nicht lange, bis Debbi einen scharfen Slot-Pass zu Lea spielen konnte und wir zum 1:1 ausglichen. Trotz des schnellen Ausgleiches kamen wir nicht gut ins Spiel. Die Gegner konnten immer wieder unsere Pässe abfangen und schon waren sie ein paar Tore voraus. Der unbesorgte Körperkontakt und unklares Pfeifen führten dazu, dass wir mit 1:5 in die Pause gingen.
Ein paar ermutigende Worte unseres Coaches und wir starteten mit Zuversicht in die zweite Halbzeit. Kompakt stehen und unser Spiel spielen war das Ziel. Dank einer schönen Kreuzung konnte Debbi gleich nach dem Startpiff nach der Pause zum 2:5 aufholen. Nun hatten die Barons kaum mehr Chancen. Die zweite Halbzeit setzten wir den Gegner immer wieder gut unter Druck, kamen zu einigen Abschlüssen, doch leider wurde uns kein weiteres Tor gegönnt. Alle Ambitionen und Kräfte waren vergebens. Die aufsässigen Gegner und das Abpfeifen jeglichen Körperkontakts raubten uns den letzten Nerv. Niedergeschlagen gingen wir mit einem Schlussresultat von 2:6 vom Platz. Nächstes Mal holen wir den Sieg!

Nach einer kurzen Nachbesprechung fokussierten wir uns aufs neue Spiel. Bei einer geselligen Snack-time stärkten wir unsere Nerven und Magen.

Wolves vs. Embrach
Bereit fürs nächste Spiel gingen wir auf Platz. Alle Energie in UNSER Spiel. Wir wollen siegen! Gegen Embrach hatten wir schon einige spannende Spiele. Scheinbar können wir uns gegen bessergestellte Gegner auch besser behaupten. Die Halbzeit war spannend anzuschauen. Wir standen als eine Mannschaft auf dem Platz. Kein «Buebetrickli» gelang, weil jedes Mal ein anderer Spieler mitdachte und es verhinderte oder unser Goalie den Pfosten sicherte. Die Defensive war konsequent. Auch gegen vorne spielten wir ein gutes Miteinander. Teilweise gelangen uns super Pässe über alle drei Spielerinnen, nur der Torerfolg blieb aus. Ganze 16 Minuten lang stand es unentschieden, bis wir nach einem langen Einsatz und einem schönen Lauf in den Slot das 0:1 kassierten. Das liessen wir nicht auf sich sitzen. Eine Balleroberung gleich nach dem Bulli nutze Lea aus und glich keine Minute später zum 1:1 aus, mit dem wir auch in die Pause gingen. Nach einer kurzen Erholungsdauer wussten wir: alles ist möglich. Das Spiel macht Freude! Immer wieder setzten wir zu guten Drehschüssen an, doch der Goalie hielt dicht. Auch auf unsere Seite kamen immer wieder Schüsse, die unsere Spielerinnen oder Céline bravourös abwehrten. Nach einer langen Druckphase nahm Boas ein Time-out. Durchatmen und unser Spiel spielen war die Devise. Nun merkte man langsam, dass die Energien und die Konzentration langsam schwindeten. Ein Wechselfehler unsererseits verwertete der Gegner in ein Tor. Innerhalb von wenigen Minuten kassierten wir zwei weitere Tore, meist durch den Slot-Bereich. Der Wille war noch da, doch die Zeit reichte nicht, um diesen Rückstand aufzuholen. Nach einem weiteren Konzentrationsfehler erzielte Embrach dann das 1:5. Wir können auf einen tollen Match zurückblicken.