Wolves Züri Unterland

Unihockey in der Region seit 1987

Auch wenn wird beide Spiele hoch verloren haben, sind wir nicht ganz entmutigt nach Hause. Wir konnten viel dazulernen.

Im ersten Spiel gegen Tegerfelden konnten wir gleich am Anfang den Gegner unter Druck setzen. Es gelangen uns immer wieder gute Angriffe. Der Torerfolg blieb leider aus. Auch die Gegner kamen zu Chancen, die sie zu verwerten wussten. Bald stand es 4:0. Endlich konnte Mira dank eines schönen Zuspiels von Nadine den Ball ins Tor bringen – 4:1. Bis zur Pause trafen die Gegner noch ein weiteres Mal. Trotz des 5:1 Rückstandes gingen wir motiviert ins Spiel. Juhuu, kaum 5min später traf Nicole zum 5:2. Die Gegner waren zwar nur zu Fünft, aber konnten trotzdem viele Chancen verwerten. Oft waren wir einen Schritt zu langsam, nicht konsequent in der Deckung oder hatten einfach nur Pech. Gegen vorne spielten wir oft «mit dem Kopf durch die Wand» und nicht mehr gleich gut zusammen, wie am Anfang. Lag es an der Konzentration, am fehlenden Torerfolg unsererseits oder haben wir einfach zu wenig zusammengespielt? Da wir innerhalb weniger Minuten einige Tore kassierten, war der Sieg aussichtslos. So nutzten wir die letzten Minuten, um neues auszuprobieren und stellten auf vier Feldspieler um. Der Wechsel Goalie rein – raus und das Zusammenspiel funktionierte ziemlich gut. Daran können wir für nächste Runden anknüpfen. Endstand: 11:2.

Nach einer gemütlichen Gemeinschaftspause starteten wir mit dem Einwärmen für das zweite Spiel. Ziel war es, miteinander, konzentriert und bis am Schluss zu kämpfen. Motiviert gewann Lea das erste Bullie für uns und wir setzten die Gegner gleich unter Druck. Kaum angespielt, konnten diese jedoch eine schöne Auslösung zum 1:0 verwerten. Die Gegner führten den Ball gut und kamen zu einigen Abschlüssen. Bei uns gelang gegen vorne oft keine Auslösung bis zu einem Abschluss. Hinten half uns Céline viele Bälle abzuwehren. Ab und zu ein Abpraller oder ein sauberer Schuss und auch die Glattal Falcons zogen und mit Toren voraus. So stand es zur Pause bereits 5:0. Wir erkannten, dass sie uns oft die Bandenpässe bei den Auslösungen abfangen konnten und stellten die Auslösung um. Das bot uns viele neue Möglichkeiten und öffnete neue Spielwege. Es gelang uns leider noch nicht, den Spielzug bis zum Ende mit genügend Zug auszuführen und die Gegner setzten uns weiterhin oft unter Druck. Endlich konnte Lea nach weiteren Gegentoren unser erstes Tor erzielen und es stand 9:1. Schnell schossen auch die Gegner wieder ein Tor und kurz darauf konnte Lea einen Ball abstauben fürs 10:2. Nach einem weitern Tor für die Gegner erzielte Lea kurz vor Schluss noch das 11:3. Fazit: in der zweiten Halbzeit gelang es und viel besser, eigene Spielzüge umzusetzen.